Kaufberater: TV-Geräte
Inhaltsübersicht
| Gewünschte Bauform |
Die Tiefe eines Röhrenfernsehers steigt mit steigender Bilddiagonale. Moderne LCD- oder Plasma-Geräte sind in dieser Hinsicht eleganter und Platz sparender. |
| Bildgröße |
Je größer die Bilddiagonale ist, desto beeindruckender wirkt das Bild. Der Abstand zum Fernseher sollte dabei aber nicht so klein werden, das einzelne Bildpunkte zu erkennen sind. |
| Bildformat |
Grundsätzlich gibt es 2 Bildformate: 4:3 und 16:9. Wer überwiegend die klassischen Fernsehprogramme sieht, wird mit dem 4:3-Format zufrieden sein. Für Spielfilme und Sportsendungen ist jedoch das 16:9-Format besser. Zu beachten ist jedoch, das die Zahl der im 16:9-Format ausgestrahlten Sendungen stetig zunehmen wird. |
| Tuner |
Viele TV-Geräte können neben dem analogen Antennen- und Kabelempfang zusätzlich digitale Signale (DVB) über Antenne (T), Kabel (C) oder Satellitenschüssel (S) empfangen. |
| Anschlüsse |
Wer im Besitz eines hochwertigen DVD-Spielers ist, sollte diesen möglichst über eine digitale Verbindung, beispielsweise einem HDMI- oder DVI-Anschluss mit dem Fernsehgerät verbinden. Somit wird das Bild in hoher Qualität übermittelt und wiedergegeben. |
| HD ready |
Das HD ready Symbol weist darauf hin, dass ein TV-Gerät, auf dem dieses Logo angebracht ist, alle Mindestanforderungen für den Empfang und Darstellung des Standard High Definition TV (hoch auflösendes Fernsehen, HDTV) erfüllt. Einige TV-Sender bieten bereits ausgewählte Sendungen im HDTV-Format an, jedoch wird deren Anteil in der Zukunft stetig zunehmen, bis das hochauflösende Fernsehen die analogen Übertragungsmethoden vollkommen verdrängt hat. |
2. Kaufberatung TV-Geräte
Im Bereich der Fernsehgeräte hat sich in den letzten Jahren viel getan. Neben den klassischen
CRT-Geräten („Cathode Ray Tube“, Kathodenstrahlröhre) gibt es heute auch noch
LCD- (auch TFT genannt) oder
Plasma-Geräte.
CRT-Geräte sind deutlich größer und schwerer als Flachbildschirmgeräte, bieten jedoch immer noch ein recht ordentliches Bild zu einem recht günstigen Preis. Die Preise im Bereich der
LCD- oder
Plasma-Geräte sind aber in den letzten Jahren deutlich gefallen.
Die heutige Auswahl an Fernsehgeräten ist riesengroß. Herkömmliche Röhrenfernseher sind recht preiswert und bei kleinen Bilddiagonalen interessant, jedoch ist die Bilddiagonale durch konstruktive Bedingungen auf knapp unter einen Meter beschränkt. Mittlerweile werden die Röhrenfernseher in immer mehr Haushalten durch moderne
LCD- oder
Plasma-Geräte ersetzt.
Grundsätzlich kann man sagen: für Bilddiagonalen zwischen 17 und 32 Zoll (43 bis 81 Zentimetern) werden häufiger
LCD-Modelle angeboten. Bei Fernsehgeräten mit Bilddiagonalen über 1m war lange Zeit die
Plasmatechnik dominierend, doch mittlerweile werden auch
LCD-Geräte mit ähnlicher Größe angeboten. Im Vergleich mit Röhrenfernseher sind
LCD- und
Plasma-Geräte teurer, warten jedoch mit modernster Technik und beeindruckender Optik auf. Während des Betriebs verbrauchen
LCD-Geräte am wenigsten Strom und sind im Gegensatz zu
Röhren- und
Plasma-Geräten absolut strahlungsfrei.
Eine weitere Bauart stellen die
Rückprojektionsgeräte dar. Diese Technik ist vor allem bei Bilddiagonalen über einem Meter interessant, jedoch hat der Fortschritt in der LCD- und Plasma-Technik dazu beigetragen, die Rückprojektionsmodelle in den Hintergrund zu drängen.
Zu den oben genannten Alternativen kommt noch die Klasse der Videoprojektoren (auch Beamer genannt). Diese erzeugen durch optische Projektion ein großes Bild auf einer Leinwand. So ist echtes Heimkinogefühl zuhause möglich. Aus Kostengründen jedoch bietet sich die Beamertechnologie eher als Ergänzung, nicht als Ersatz für ein TV-Gerät an. Grund dafür sind die etwas teureren Lampen, die nach einer bestimmten Betriebszeit, meist mehrere tausend Stunden, ersetzt werden müssen.
Zum Kaufberater "Beamer"
Zur Berechnung der optimalen Bildgröße würde früher das Verhältnis zum Abstand zwischen Betrachter und TV-Gerät herangezogen. Ein Verhältnis von 5:1 bis 6:1 wurde als Optimum angesehen, d.h. bei 2,5m Abstand eine Bilddiagonale von 50cm. Diese Faustformel ist jedoch durch die neue Technik bei Plasma- und LCD-Geräten nicht mehr korrekt. Der Abstand sollte ca. das Drei- bis Vierfache der Bildschirmdiagonale betragen.
Einstiegs-TV-Geräte
TV-Geräte bis 20“ (Zoll) eignen sich für den Einstieg in die Welt der Flachbildschirme.
Allround-TV-Geräte
Wer ein vielseitiges Gerät möchte, auf dem auch mal Kinofilme laufen sollen, sollte ein Gerät zwischen 21“ und 30“ wählen.
High-End-TV-Geräte
Echten Kinogenuss und beeindruckende Bilder liefern High-End-Geräte ab einer Bildschirmdiagonale von 37“.
Grundsätzlich existieren bei Fernsehgeräten zwei verschiedene Formate: 4:3 und 16:9. Die Meisten Fernsehprogramme wie Nachrichten, Dokumentationen oder Fernsehshows werden in 4:3 ausgestrahlt. Das 16:9-Format entspricht eher dem Kinoformat (Breitbildformat). Wer also häufig DVDs mit Spielfilmen ansieht, sollte darauf achten, dass das 16:9-Format vom TV-Gerät unterstützt wird. Dabei sind alle 16:9 Geräte in der Lage, Bilder im Verhältnis 4:3 auf 16:9 umzurechnen, indem beispielsweise das 4:3-Bild in voller Breite angezeigt und in der Höhe leicht gestaucht wird. Das 16:9-Format ist die Grundlage für das europäische High Definition Television (HDTV).
Die in Deutschland übliche Übertragungsform für Fernsehbilder ist PAL (Phase Alternating Line). Sie definiert aus wie vielen Linien ein Fernsehbild besteht. Bei LCD- und Plasma-Geräten steht die Anzahl von Punkten, aus denen ein Bild besteht, genau fest. Bauartbedingt variiert die Anzahl der Bildpunkte je nach Bildschirmgröße, bei größeren Modellen im 16:9-Format beispielsweise 1366 horizontale Bildpunkte und 768 vertikale Bildpunkte. Grundsätzlich lässt sich sagen: je höher die Auflösung, desto detailreicher das Bild. Für HDTV beträgt die maximale Auflösung 1920x1080 Pixel.
Der Standard-Tuner eines TV-Geräts verarbeitet analoge Fernsehsignale, die über die
Antenne oder den
Kabelanschluss eingespeist werden. Sollen auch Programme von den
Satelliten Astra oder Eutelsat empfangen werden, werden zusätzlich eine Antenne („Schüssel“) und ein
Sat-Receiver nötig. Die dritte Alternative zum Empfang von Fernsehprogrammen ist in einigen Regionen der digitale Empfang über eine Antenne (
DVB-T). Zudem werden mehr und mehr Programme in digitaler Form auch über Kabel und Satellit verfügbar. Um dieser Vielfalt an Übertragungsmöglichkeiten gerecht zu werden haben einige Hersteller ihre Fernsehgeräte mit einem zusätzlichen DVB-T-Tuner, einem Sat-Receiver oder einem Empfänger für digitale Sender aus dem Kabelanschluss ausgerüstet.
Heutige TV-Geräte haben standardmäßig einen Antenneneingang und eine Scart-Buchse zum Anschluss von Videorekorder oder Settop-Box. Höherwertige Modelle warten zudem in der Regel mit einem Komponenteneingang auf, über den das Bild in hoher Qualität, beispielsweise vom DVD-Spieler, übertragen werden kann. Noch höhere Bildqualität lässt sich erreichen, wenn ein digitaler DVI- oder HDMI-Anschluss verwendet wird. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der DVD-Player oder die Settop-Box mit entsprechenden digitalen Ausgängen versehen sind und das TV-Gerät die passenden Eingänge besitzt. Sollten einmal die beiden verschiedenen digitalen Anschlüsse vorhanden sein (1x DVI, 1x HDMI), so hilft ein passender Adapter weiter.
9. High Definition Television (HDTV)
Wer sich nach einem neuen Fernsehgerät umsieht, wird schnell auf das „HD ready“ Symbol aufmerksam. Dieses Symbol bescheinigt, dass alle dieses Symbol tragenden Geräte die Mindestanforderungen für die Wiedergabe von HDTV-Inhalten erfüllen. HDTV ist schon seit längerem in den USA und Asien eingeführt und soll nun schrittweise auch in Europa Einzug halten. Mindestbedingungen für die Vergabe des HD ready Logos ist eine Mindestauflösung von 1280x720 Bildpunkten und ein digitaler Eingang mit Kopierschutz, der das digitale Kopieren von DVD-Filmen unterbindet. Dabei gibt das HD ready Logo keinerlei Auskunft über die Qualität des TV-Gerätes, lediglich die Fähigkeit zur Darstellung von hoch auflösenden Bildern wird bescheinigt.
10. Blickwinkel und Kontrast
Betrachtet man ein Fernsehbild auf einem LCD-Fernseher von der Seite, so scheint das Bild einen weißen Schleier zu haben. Der Betrachtungswinkel gibt also an, in welchem Bereich, angegeben in Grad, das Bild noch scharf zu erkennen ist. Ein Betrachtungswinkel von z.B. 178° gibt also an, das das Bild auch von der Seite noch gut zu erkennen ist. Es gilt also: Je größer der Betrachtungswinkel, desto besser.
Der Kontrast eines LCD-Gerätes gibt Informationen über den Helligkeitsverlauf eines Bildes. Mit steigendem Kontrast lässt sich der Helligkeitsverlauf besser erkennen und das Bild wirkt somit naturgetreuer und auch heller. Es gilt: Je höher das Kontrastverhältnis, desto besser.
Die Reaktionszeit eines LCD-Fernsehers gibt an, wie schnell ein Bildschirm eine Bildänderung anzeigen kann. Bei langsamen Reaktionszeiten wirkt das Bild u.U. verwaschen, sobald der Bildschirm schnelle Bildfolgen, wie z.B. bei Actionfilmen oder Sportübertragungen, darstellen muss. Es gilt also: Je niedriger die Reaktionszeit, desto besser.
12. Welches TV-Gerät brauche ich?
Der Gelegenheitsseher
Für Nutzer, die nur gelegentlich fernsehen um die Tagesschau, Quizsendungen oder gelegentlich Sportübertragungen zu sehen, reicht ein kleineres Gerät mit herkömmlicher Technik, beispielsweise ein Röhrengerät mit bis zu 20 Zoll Bilddiagonale, absolut aus.
Der Vielseher
Nutzer die oft fernsehen und dabei gerne Musiksendungen, Serien oder Spielfilme genießen, sollten auf ein höherwertiges TV-Gerät mit größerer Bilddiagonale zurückgreifen.
Heimkino
Für regelmäßige Spielfilm- oder DVD-Abende eignen sich Geräte mit einem Seitenverhältnis von 16:9 am besten. Zudem ist als Ergänzung ein Videoprojektor interessant, der sich z.B. gut für Sportübertragungen in größerer Runde eignet.
Der Technikfan
In immer mehr deutschen Wohnzimmern finden sich moderne Plasma- und LCD-Geräte wieder. Nach Expertenmeinungen steht der Durchbruch der digitalen Übertragungstechniken wie HDTV kurz bevor. Daher führt für Technikfans an einem gut ausgestatteten TV-Gerät mit HD ready Logo und größerer Bilddiagonale kein Weg vorbei.
- Diagonale 152cm
- Helligkeit 1.500cd/m²
- HD ready
- 3X HDMI
- FULL HD
- Diagonale 94cm
- Helligkeit: 500 cd/m²
- 3 x HDMI-Eingang
- Diagonale: 94 cm
- Helligkeit: 500 cd/m²
- PIXEL PROcessing IV
- 3x HDMI 1.3