Kaufberater: Notebooks
Inhaltsübersicht
| Notebook als Desktop-Ersatz |
Soll das Notebook den Desktop-PC ersetzen, so muss er dazu leistungsfähig genug sein. Von Vorteil sind dabei ein schneller Prozessor und eine leistungsfähige Grafikkarte. Zweitrangig sind in diesem Fall das Gewicht und die Akkulaufzeit. |
| Externe Festplatte |
Sollte die eingebaute Festplatte einmal nicht reichen, lässt sie sich leicht mit einer externen Festplatte erweitern. Diese ist mit Speicherplatz zwischen 80GB und 320GB erhältlich und wird meist per USB-Kabel an das Notebook angeschlossen. |
| Gewicht |
Wenn das Notebook oft mit auf Reisen gehen soll, ist ein geringes Gewicht vorteilhaft. Für den eher stationären Gebrauch als Desktop-Ersatz rückt das Gewicht als Kaufkriterium in den Hintergrund. |
| Display |
Für den Einsatz als Multimedia- und Entertainment-Notebook, auf dem oft Videos und Spiele laufen sollen, ist ein großes und gutes Display, vor allem ein Breitbilddisplay empfehlenswert. |
2. Kaufberatung Notebooks
Der Vorteil eines Notebook liegt klar auf der Hand: unterwegs surfen, E-Mails abrufen und unterwegs arbeiten. Die kleinen Abmessungen machen es möglich. Je nach Ausstattung kann man mit einem Notebook sogar unterwegs spielen, Musik anhören oder Filme schauen. Aber auch als Ersatz für den heimischen Desktop-PC kann das Notebook dienen, vorausgesetzt es verfügt über genügend Power.
Der Prozessor ist das Herzstück des Computers. Speziell für mobile Computer haben die beiden großen Prozessorhersteller AMD und Intel Prozessoren entwickelt, die auf die Anforderungen in einem Notebook ausgerichtet sind. Bei Intel heißt die Prozessorfamilie Core Duo, bei AMD Turion. Der Vorteil dieser speziellen Notebookprozessoren ist der geringe Stromverbrauch bei guter Leistung. Somit trägt die Stromsparfunktion des Prozessors dazu bei, die Akkulaufzeit des Notebooks zu verlängern. Zudem sind in den mobilen Chipsätzen von AMD und Intel die nötigen Komponenten zum kabellosen Internet-Zugang (WLAN) bereits integriert.
Die Taktfrequenz (oder Taktung) eines Prozessors ist eine der wichtigsten Kennzahlen für die Leistungsfähigkeit eines Prozessors. Diese Taktrate wird in GHz (Gigahertz) angegeben. Je höher sie ist, desto schneller kann der Computer anstehende Aufgaben bearbeiten. Wer den Computer lediglich zum Schreiben von Texten oder zur Ausführung von Tabellenkalkulationen nutzt, liegt bereits mit einem langsameren System richtig. Wichtig ist, dass nur die Taktfrequenzen von exakt gleichen Prozessortypen miteinander verglichen werden können, da nur exakt gleiche Prozessortypen bei gleicher Taktfrequenz auch gleich schnell arbeiten. Zudem sollten Sie beachten, dass Mehrkernprozessoren eine niedrigere Taktrate benötigen, um die gleiche Rechenleistung zu erzielen.
Basis-Notebooks
Basis-Notebooks arbeiten bei Taktfrequenzen zwischen 1.4 und 1.6 GHz. Sie eignen sich für den Einsatz von Office-Anwendungen, die nicht allzu aufwendig sind.
Allround-Notebooks
Allround-Notebooks arbeiten bei Taktfrequenzen zwischen 1.7 und 2.0GHz. Sie sind vielseitig einsetzbar und bieten gute Kompromisse zwischen Leistung und Gewicht.
High-End-Notebooks
Notebooks mit einer Taktrate von über 2 GHz sind wahre High-End-Geräte. Mit der starken Prozessorpower und einer passenden Grafikkarte sind sie vielen Aufgaben gewachsen. Die Core Duo Prozessoren vereinen 2 separate Prozessorkerne in einem Gehäuse. Bei gesenktem Stromverbrauch sowie verringerter Wärmeentwicklung sind diese Prozessoren noch leistungsfähiger und durch ihre Zweikern-Technik perfekt für Multitasking-Anwendungen geeignet.
Unter RAM (Random Access Memory) wird meistens der Haupt- oder Arbeitsspeicher eines Computers verstanden. Während dem Betrieb werden alle benötigten Daten nacheinander in den RAM kopiert, wo anschleißend wieder auf sie zugegriffen werden kann. Die Größe des Arbeitsspeichers wird in Megabyte (MB) oder Gigabyte (GB, = 1000MB) angegeben. Da mit fortschreitender Entwicklung der Computerprogramme der Speicherbedarf immer weiter steigt, sollte der Hauptspeicher ausreichend dimensioniert werden. Für Windows XP sollten mindestens 512 MB Hauptspeicher verfügbar sein. Sollen Spiele mit aufwendiger Grafik oder Speicherintensive Programm wie Videobearbeitungsprogramme ausgeführt werden, empfiehlt sich ein Arbeitsspeicher von 1GB oder darüber.
Für Geräte mit einer Windows XP Lizenz, die seit dem 26. Oktober 2006 gekauft wurden, bietet Microsoft in Zusammenarbeit mit den Notebookherstellern eine Upgrademöglichkeit auf Windows Vista an (Mehr Informationen ). Wer in den Genuss des vollen Funktionsumfangs von Windows Vista kommen möchte, sollte den Arbeitsspeicher etwas größer dimensionieren – empfohlen wird 1GB RAM oder darüber.
Die Festplatte ist ein nichtflüchtiger Speicher, auf dem alle Daten des Computers abgelegt sind. Die Kapazität einer Festplatte wird in GB gemessen. Einstiegs-Notebook haben dabei Festplatten bis etwa 40GB Größe. Wer jedoch das Notebook intensiver nutzt, oder große Sammlungen digitaler Bilder hat, sollte ein Modell mit einem Festplattenspeicher von 80GB oder darüber wählen.
Die Bildschirmdiagonale wird in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht dabei 2,54cm. Je größer das Display, desto besser ist in der Regel die Bildqualität, jedoch steigt mit der Bildschirmgröße auch die Abmessungen des Notebooks. Kleinere Notebooks haben Display mit 11 Zoll Bildschirmdiagonale, teurere High-End-Geräte haben Bildschirme von bis zu 17 Zoll. Ähnlich wie bei TV-Geräten gibt es Displays im klassischen 4:3 Format oder im kinoähnlichen 16:9 Format. Soll das Notebook häufig zum Abspielen von Filmen genutzt werden, empfiehlt sich das 16:9 Format. Zusätzlich sind die Auflösung, die Helligkeit (in Candela / m²) und der Kontrast des Displays (Verhältnis vom hellsten zum dunkelsten Punkt des Displays, z.B. 250:1) Kriterien für die Güte eines Displays. Bei allen gilt: Je höher desto besser!
Für Notebooks haben die beiden Grafikkartenhersteller NVIDIA und ATI spezielle Grafikchips entwickelt, die das Spielen auch auf den mobilen Geräten zum Vergnügen werden lassen. Wichtig ist jedoch, dass im Gegensatz zu Desktop-Computern die Grafikkarte von Notebooks nicht ohne weiteres gegen eine modernere ausgetauscht werden kann. Darum sollte im Zweifelsfall eine Entscheidung zugunsten der teureren, aber leistungsfähigeren Grafikkarte fallen.
Genau wie beim Desktop-Computer auch kann ein Notebook mit verschiedenen Laufwerken ausgerüstet werden. Die Wahl besteht zwischen einem CD oder DVD-Laufwerk, die beide nur Daten von einer CD bzw. DVD lesen können, und einem CD-RW bzw. DVD-RW Laufwerk. Die beiden letztgenannten Laufwerke bieten die Möglichkeit, Daten auf eine leere CD bzw. DVD zu schreiben (brennen). Welches Laufwerk in einem Notebook eingebaut ist, lässt sich in der Produktbeschreibung des t-online.de Shops oder in den Datenblättern des Herstellers nachlesen.
Je nachdem wie oft Sie das Notebook mobil nutzen, ist das Gewicht ein mehr oder weniger wichtiges Kaufkriterium. Die Gewichtsspanne der Notebooks reicht von knapp unter 1000g bis über 4 kg. Grundsätzlich gilt: leistungsfähigere Notebooks sind oft schwerer, denn die für die hohen Leistungen benötigte Elektronik und der leistungsfähigere Akku haben ihr Gewicht.
11. Das richtige Notebook für Sie
Mobiler Arbeiter
Wer das Notebook hauptsächlich für Office-Anwendungen wie beispielsweise das Schreiben von Briefen verwendet, braucht kein besonders leistungsfähiges Notebook. Ein schwächerer Prozessor und eine Standardgrafikkarte reichen dafür völlig aus. Will man unterwegs ins Internet, ist eine WLAN-Adapter nötig, der allerdings in den Chipsätzen Intel Centrino / Centrino Duo und AMD Turion bereits integriert ist.
Multimedia-Fan
Heutzutage sind Notebooks nicht zur zum Arbeiten, sondern auch zum Vergnügen nutzbar. Wer häufig Filme ansieht, sollte auf ein möglichst qualitativ hochwertiges Display achten das kontrastreiche, farbenfrohe Bilder darstellen kann. Displays im 16:9 Format eignen sich bestens zur Wiedergabe von Kinofilmen, denn die schwarzen Ränder oben und unten fallen weitestgehend weg.
Spieler
Für den Genuss von Spielen ist ein Bildschirm im klassischen 4:3 Format bestens geeignet. Prozessor und Grafikkarte sollte über genügend Power verfügen, damit dem Spielespass nichts mehr im Weg steht.
- Intel C2D P8400 2,26
- 15,4 Zoll WXGA TFT
- 3GB RAM / 200GB HDD
- Vista Business /XPPro
- Core 2 Duo T8100
- 2048 MB DDR2 RAM
- 160 GB Festplatte
- Windows XP Pro
- C2E QX9300 2.53 GHz
- 4 GB RAM / 400 GB
- 17inches / 1920x1200
- MS Win Vista Business