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Kaufberater: LCD-Computermonitore
 

Inhaltsübersicht
 
1. Grundsätzliches
 
Bildschirmgröße Die Bildschirmgröße eines LCD-Computermonitors wird in Zoll angegeben. Ein Zoll sind 2,54 cm. Gemessen wird immer die Bildschirmdiagonale. Je größer die Bildschirmdiagonale, desto mehr lässt sich auf dem Bildschirm anzeigen, jedoch steigen gleichzeitig die Abmessungen des Bildschirms.
Anschlüsse LCD-Monitore können mit einem analogen (VGA), einem digitalen (DVI) oder beiden Anschlussarten ausgestattet sein.
Helligkeit Die Helligkeit eines Bildschirms wird in Candela pro Quadratzentimeter (cd/cm²) angegeben. Sie ist ein Wert dafür, mit welcher Leuchtkraft ein Bild dargestellt werden kann. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen am Einsatzort sollte ein Monitor mit höherer Helligkeit gewählt werden.
Kontrast Das Kontrastverhältnis eines Monitors gibt an, wie stark sich helle und dunkle Bildpunkte unterscheiden. Das maximale Kontrastverhältnis gibt also an, wie kontrastreich das Bild maximal dargestellt werden kann.
Reaktionszeit Die Reaktionszeit eines Monitors gibt an, wie lange dieser braucht bis er ein Bildwechsel vollzogen hat. Je niedriger dieser Wert, desto besser kann der Monitor schnelle Bildbewegungen darstellen.
Auflösung Die maximale Auflösung eines Monitors gibt an, aus wie vielen Bildpunkten sich ein Bild zusammensetzt. Je höher dieser Wert ist, desto feiner ist das angezeigte Bild.
2. Kaufberatung: LCD-Monitore
 
Im Bereich der LCD-Monitore hat sich in den letzten Jahren viel getan. Mittlerweile gibt es LCD-Monitore in den verschiedensten Größen, zudem sind die Anschaffungspreise stark gefallen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: LCD-Monitore sind wesentlich kompakter als Röhrenmonitore (CRT-Monitore, „Cathode Ray Tube“) und haben gleichzeitig einen deutlich geringeren Stromverbrauch. Zudem strahlen LCD-Monitore im Gegensatz zu Röhrenmonitoren keine Röntgenstrahlung ab.
3. Technik
 
LCD-Monitore verwenden zur Bilddarstellung Flüssigkristalldisplays (sog. „LCD-Panels“) statt herkömmlicher Kathodenstrahlröhren. Der Vorteil liegt eindeutig in der Bauform des Gerätes: während Kathodenstrahlröhren vergleichsweise tief sind, messen LCD-Panels in der Regel nur wenige Zentimeter in der Tiefenrichtung. Der so eingesparte Raum kann anderweitig verwendet werden.
4. Bildschirmgröße
 
Die Bildgröße eines LCD-Monitors wird Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Je größer also die Bilddiagonale des Monitors ist, desto größer werden auch seine Abmessungen. Mit einer größeren Bilddiagonale lassen sich dargestellte Inhalte besser ablesen.

Einstiegs-Monitore
Monitore mit 15 bis 17 Zoll Bildschirmdiagonale eignen sich für den Einstieg in die Welt der Flachbildschirme. Für den Hausgebrauch liefern sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Allround-Monitore
Monitore mit 19 bis 20 Zoll sind echte Allround-Geräte. Mit ihren großen Bildschirmdiagonalen und den guten Auflösungen eignen sie sich hervorragend zu Arbeits- als auch Entertainment-Zwecken.

High-End-Monitore
High-End-Monitore haben Bildschirmdiagonalen von 20 bis 24 Zoll. Sie eigenen sich hervorragend für Spiele, Grafikanwendungen und vermitteln im Entertainment-Bereich fast Kino-Feeling. Für noch besseres Film- und Multimedia-Erlebnis eignen sich Widescreen-Monitore.
5. Anschlüsse
 
Moderne LCD-Monitore kommen entweder mit einem analogen (VGA), einem digitalen (DVI) oder beiden Anschlüssen. Vorteil des digitalen Anschlusses: Durch die digitale Technik lässt sich die Bildqualität steigern. Manche Monitore verfügen zudem über integrierte Lautsprecher. Solche Monitore haben zusätzlich einen Anschluss für ein Audiokabel.
6. Auflösung
 
Die Auflösung eines Monitors wird in Pixel angegeben. Ein Pixel ist ein Bildpunkt. Je höher die Anzahl der Bildpunkte ist, desto feiner kann das Bild angezeigt werden. Nachteilig ist, dass Schriften und Icons bei höheren Auflösungen kleiner werden. Zudem gilt zu beachten, das ein LCD-Monitor bei seiner nativen Auflösung (d.h. der maximalen Auflösung) die beste Bildqualität hat, da die Auflösung der Grafikkarte genau mit der Anzahl der Bildpunkte des Monitors übereinstimmt.
7. Helligkeit
 
Die Helligkeit eines Monitors gibt an, wie stark die Leuchtkraft eines Monitors ist. Sie wird in Candela pro Quadratzentimeter gemessen (cd/cm²). Besonders bei ungünstigen Lichtverhältnissen am Einsatzort sollte ein Monitor mit stärkerer Leuchtkraft verwendet werden, damit das Bild auch bei Sonneneinstrahlung oder Gegenlicht noch gut lesbar ist. Dabei lässt sich die Helligkeit in weiten Bereichen im Bildschirmmenü einstellen.
8. Kontrast
 
Das Kontrastverhältnis gibt an, wie kontrastreich ein Bild dargestellt werden kann. Das Verhältnis gibt dabei an, wie das Verhältnis zwischen dem dunkelsten darstellbaren Punkt (schwarz) und dem hellsten darstellbaren Punkt (weiß) ist. Bei einem Kontrastverhältnis von 700:1 ist ein weißer Bildpunkt 700-mal heller als ein schwarzer Bildpunkt.
9. Reaktionszeit
 
Die Reaktionszeit eines Monitors gibt an, wie lange ein Bildpunkt für den Wechsel von hell nach dunkel oder umgekehrt braucht. Je kürzer diese Zeit ist, desto besser kann der Bildschirm Farb- und Helligkeitswechsel darstellen. Besonders wichtig ist dieser Wert für die Darstellung von schnellen Farbwechseln wie sie etwa bei Actionfilmen oder Computerspielen auftreten. Für einfache Office-Anwendungen ist die Reaktionszeit eher unbedeutend. Monitore ab 12ms Reaktionszeit eigenen sich für Spielfilme, während für Computerspiele eine Reaktionszeit von 8ms oder darunter empfehlenswert sind.
10. Pixelfehler
 
LCD-Monitore bestehen, je nach Größe und Auflösung, aus über 1,9 Mio. Pixel. Im Regelfall funktionieren alle Pixel ordnungsgemäß. In seltenen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass einzelne Pixel einen Fehler aufweisen. Wie viele defekte Pixel ein LCD-Monitor haben darf, ist in der Industrienorm ISO 13406-2 geregelt. Danach werden die Monitore in Pixelfehlerklassen eingeteilt. Die Anzahl der in der Toleranz liegenden Fehler bestimmt sich nach Art und Position des Fehlers.

Wie die einzelnen Hersteller diese Pixelfehler handhaben erfahren Sie auf der Homepage des Herstellers oder durch einen Anruf bei der Herstellerhotline. Eine Liste von Herstellern finden Sie hier.
11. Zubehör
 
Für LCD-Monitore ist eine ganze Reihe von Zubehörartikeln verfügbar, z.B. passende Wandhalterungen, VGA- und DVI-Kabel.
12. Welchen LCD-Monitor brauche ich?
 
Office-Anwender
Wird der Monitor hauptsächlich für Office-Anwendungen gebraucht, reicht ein Gerät der Einstiegsklasse mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale aus. Soll es etwas größer sein, tut ein günstiger 17 Zoll Monitor zuverlässig seinen Dienst. Für größere Bilddarstellung eignet sich ein 19 Zoll Monitor.

Der Filmgucker
Möchten Sie Ihren Monitor häufig dazu nutzen, Filme auf dem Computer anzusehen, sollten Sie auf ein 17 oder 19 Zoll Gerät zurückgreifen. Wer es größer mag, kann auch einen 20 Zoll Monitor im unteren Preissegment oder einen Widescreen-Monitor ins Auge fassen. Widescreen-Monitore eignen sich besonders gut für Filme, da ihr Seitenverhältnis (16:9) dem Seitenverhältnis der Filme entspricht.

Der Spieler
Wer viel spielt, besonders Strategiespiele und Egoshooter, sollte ein Gerät mit 20 Zoll oder darüber ins Auge fassen. Zudem sollte das Gerät über eine möglichst kurze Reaktionszeit verfügen, um schnelle Bildwechsel klar darstellen zu können.

Profi-Anwender
Für Profi-Anwendungen wie CAD/CAM Programme oder aufwendige Grafikbearbeitungen empfiehlt sich ein Monitor mit möglichst hoher Bildschirmdiagonale. Die Reaktionszeit steht für diese Art von Anwendungen nicht im Vordergrund. Größen ab 20 Zoll sind hier angebracht.
13. Unsere Topseller
 
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