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Kaufberater: Laserdrucker
 

Inhaltsübersicht
 
1. Grundsätzliches
 
Farbe oder schwarzweiß Schwarz-Weiß-Drucker sind das richtige, wenn Sie nur Texte und einfache Grafiken drucken wollen. Fotos, Broschüren und Präsentationen lassen sich mit Farblaserdruckern zu Papier bringen.
Auflösung Mit steigender Auflösung steigt auch die Qualität der Ausdrucke. Für Fotoausdrucke sollten Sie ein Modell mit möglichst hoher Auflösung wählen.
Drucktempo Während das Drucktempo für den Privatnutzer eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist es in Unternehmen ein echter Zeitfaktor. Schnelle Modelle schaffen bis zu knapp 40 Seiten pro Minute, jedoch sind für den Heimgebrauch 15-20 Seiten pro Minute ausreichend.
Medienformate Standardmodelle bedrucken im DIN-A4-Format Papier, Briefumschläge, Folien und sogar Karton. Sollten Sie größere- bzw. Sonderformate benötigen, ist ein Drucker mit Kompatibilität für die gesuchten Formate, z.B. DIN-A3 die richtige Wahl.
Anschlüsse Am besten eignet sich ein USB-Anschluss in der Version 2.0. Für Unternehmen empfiehlt sich jedoch ein Netzwerkanschluss zur Einbindung des Druckers in das vorhandene Netzwerk.
Vorlagenfächer Je größer das Vorlagenfach, desto seltener muss das Papier nachgefüllt werden. Mehrere Vorlagenfächer für die verschiedenen Papiertypen bringen einen gewissen Mehrkomfort.
Duplexdruck Der beidseitige Druck (Duplexdruck) spart Zeit, Geld und schont die Umwelt.
2. Einführung
 
Gegenüber Tintenstrahldruckern hat ein Laserdrucker eine höhere Druckqualität. Der höhere Anschaffungspreis wird durch die günstigeren Unterhaltkosten wieder mit der Zeit wieder ausgeglichen. Ein Farbausdruck auf einem Tintenstrahldrucker kann zwischen 0,90€ und 1,50€ liegen, bei farbigen Ausdrucken auf einem Laserdrucker liegen die Kosten bei etwa 0,30€ bis 0,40€. Zudem sind die Preise für Farb-Laserdrucker inzwischen gefallen. Für den Betrieb des Laserdruckers benötigen Sie so genannte Tonerpatronen. Diese sind in Schwarz-Weiß und in Farbe erhältlich. Für den Einsatz eines Farb-Laserdruckers benötigen Sie 4 Tonerpatronen in den 4 Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Aus diesen 4 Farben kann Ihr Drucker dann alle weiteren Farben mischen.
3. Schwarzweiß oder Farbe?
 
Wer nur Texte oder Grafiken in Graustufen druckt, ist mit einem Schwarz-Weiß-Laserdrucker gut bedient. Für den Druck von Farbgrafiken oder Fotos eignen sich Farb-Laserdrucker, die mittlerweile auch zu attraktiven Preisen zu haben sind. Bezüglich des Verbrauchs ist ein Laserdrucker deutlich günstiger als ein Tintenstrahldrucker. Wer größere Mengen, vor allem in Farbe ausdruckt (100 oder mehr Seiten pro Monat), liegt mit einem Laserdrucker richtig.
4. Medienformate und Auflösung
 
Druckmedien bis zur Größe DIN-A4 lassen sich mit allen Laserdruckern bedrucken. Auch kleinere Formate, wie Etiketten oder Briefumschläge lassen sich in der Regel bedrucken. DIN-A3 Druckmedien lassen sich hingegen nur mit hochwertigen Druckern bedrucken, die ab ca. 1000€ zu haben sind. Bezüglich der maximalen Auflösung gilt: Je höher, desto besser sieht das Ergebnis aus. Dabei wird zwischen horizontaler und vertikaler Auflösung unterschieden, denn horizontale und vertikale Auflösung sind oft unterschiedlich. Angegeben wird die Auflösung in DPI (Dots per Inch, Deutsch: Punkte pro Zoll). Bei Farbdruckern ist die Auflösung für Schwarz-Weiß- und Farbdruck unterschiedlich, da für Texte keine solch hohe Auflösung benötigt wird.
5. Druckgeschwindigkeit und Druckerklasse
 
Ein für die Kaufentscheidung wichtiges Kriterium ist die Druckgeschwindigkeit. Bei Laserdruckern beginnt sie bei weniger als 20 Seiten pro Minute und reicht bis knapp unter 40 Seiten pro Minute. Es ist jedoch zu beachten, das diese Werte für den monochromen Druck gelten, bei Farbdrucke verringert sich diese Geschwindigkeit. Drucker werden zudem in Druckerklassen eingeteilt. Diese Klassen sind nach dem maximalen monatlichen Druckaufkommen gestaffelt und reichen von unter 10.000 Seiten bis zu 200.000 Seiten pro Monat. Für den Heimgebrauch sind Drucker mit einem maximalen monatlichen Druckvolumen von unter 5.000 Seiten absolut ausreichend. Für Unternehmen ist es jedoch wichtig, das monatliche Druckvolumen abzuschätzen und ein dementsprechend klassifiziertes Modell zu wählen.
6. Anschlüsse
 
Im Normfall erfolgt die Verbindung zwischen Drucker und Computer mittels eines Kabels. Dabei findet der USB-Anschluss Verwendung; ältere Schnittstellen, wie das Parallelkabel sind in den Hintergrund getreten. Der USB-Anschluss in der Version 2.0 garantiert eine schnelle Datenübertragung, vorausgesetzt der Computer unterstütz ebenfalls den USB 2.0 Standard. Hochwertige Drucker warten zudem mit einer Netzwerkschnittstelle auf, die eine Einbindung des Druckers in ein vorhandenes Heim- oder Firmennetzwerk ermöglicht. Der Drucker kann alternativ an einen Computer angeschlossen und dort für das angeschlossene Netzwerk freigegeben werden, jedoch muss dazu der Computer angeschaltet sein.

Neu sind drahtlose Verbindungen, etwa über Bluetooth oder WLAN. Mit Hilfe der Drahtlosen Verbindung können Sie den Drucker praktisch überall in Reichweite der Sendestation aufstellen; lästiges Verlegen von Kabeln entfällt. Wichtig ist, dass Sie für den Betrieb per Bluetooth über ein Bluetooth-Modul in Ihrem Computer verfügen müssen, bzw. bei Betrieb per WLAN ein ordnungsgemäß funktionierendes Funknetzwerk vorhanden sein muss.
7. Vorlagenfächer und Papierzuführung
 
Einen gewissen Mehrkomfort bieten große Vorlagenfächer. Durch die erhöhte Füllkapazität muss das Papier seltener nachgefüllt werden. Insbesondere Drucker, die für den Firmenbetrieb gedacht sind, sollten mehrere Vorlagenfächer haben. So kann ein Fach mit normalem, ein weiteres mit Papier mit Firmensignet beladen werden. Zudem bieten die meisten Drucker eine manuelle Papierzufuhr, die das Einlegen von Briefumschlägen oder anderen Medien erlaubt.
8. Welchen Laserdrucker brauche ich?
 
Privatanwender
Wenn Sie viele monochrome Texte drucken, liegen sie mit einem preiswerten Laserdrucker richtig. Im Vergleich mit einem Tintenstrahldrucker weist der Laserdrucker geringere Verbrauchskosten auf und ist zudem schneller. Bei Tintenstrahldruckern besteht, im Gegensatz zu Laserdruckern sogar die Gefahr, dass die Tintenpatronen bei längerer Nichtbenutzung austrocknen. Bezüglich der Druckgeschwindigkeit sind für den Heimgebrauch Modelle mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 20 Seiten pro Minute durchaus ausreichend.

Unternehmen
Ein Drucker, der optimal auf das Anforderungsprofil für den Unternehmenseinsatz passt, sollte über eine Netzwerkschnittstelle verfügen, schnell sein und günstig drucken. Je nach Bedarf kann ein Modell mit einer Druckgeschwindigkeit von 30 Seiten pro Minute, bei höheren Anforderungen eines mit 40 Seiten pro Minute gewählt werden. Vor dem Kauf sollte man jedoch das monatliche Druckaufkommen abschätzen und einen entsprechend klassifizierten Drucker wählen.
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