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Kaufberater: Digitalkameras
 

Inhaltsübersicht
 
1. Grundsätzliches
 
Auflösung Die Auflösung einer Digitalkamera gibt an, aus wie vielen Bildpunkten (bei max. Auflösung) ein Bild zusammengesetzt wird. Je mehr Bildpunkte es sind, desto größer lassen sich Bilder ausdrucken. Weniger als 3 Megapixel sollten es nicht sein. Bei 6 Megapixeln lassen sich Bilder sogar im A4-Format ausdrucken.
Brennweite Mit Brennweite wird der maximale Blickwinkel eines Kameraobjektivs genannt. Liegt die Brennweite im Weitwinkelbereich ( 32mm oder weniger), so ist er für Aufnahmen innerhalb kleiner Räume gut geeignet. Für Landschaftsaufnahmen sind ebenfalls Brennweiten von 28mm oder weniger vorteilhaft. Für Sport- oder Portraitaufnahmen sind Objektive mit 35mm Brennweite bereits ausreichend..
Optisches Zoom Der Zoomwert eine Kamera gibt an, wie stark das Bild eines entfernten Objekts vergrößert werden kann. Die meisten Digitalkameras bieten heute einen dreifachen Standardzoom. Sollen jedoch häufig entfernte Objekte, wie beispielsweise Tiere fotografieren möchte, sollte sich für ein Kameramodell mit höherem Zoom entscheiden. Höherpreisige Digitalkameras bieten bis zu 12-fachem Zoom.
Display Das Display einer Digitalkamera dient in erster Linie der Vorab- und Nachkontrolle der geschossenen Fotos. Je größer das Display ist, desto mehr Bilddetails lassen sich erkennen. Die Displaygröße sollte 2,5 Zoll Bildschirmdiagonale aufweisen, jedoch ist zu beachten, dass die Displaygröße keinen Einfluss auf die Bildqualität hat.
2. Digitale Kameras
 
Im Vergleich mit herkömmlichen Filmkameras haben Digitalkameras 3 wesentliche Vorteile:
  • Mit Hilfe des eingebauten Displays lassen sich geschossene Bilder sofort begutachten und bei Bedarf sofort löschen.
  • Digitale Bilder lassen sich einfach auf dem Heimcomputer überspielen, wo sie bearbeitet, angezeigt und archiviert werden können.
  • Fotos von einer Digitalkamera lassen sich zuhause bequem auf einem Fotodrucker ausdrucken. Das spart Zeit, denn der Nutzer muss nicht auf die Entwicklung seiner Fotos warten.
3. Auflösung
 
Mitunter das wichtigste Kriterium für den Kauf einer Digitalkamera ist die maximale Auflösung, mit der die Kamera arbeitet. Die Auflösung wird in Megapixel (= 1 Mio. Pixel) angegeben und errechnet sich aus der Multiplikation der horizontalen mit den vertikalen Bildpunkten des Kamerasensors.

Eine 3-Megapixel-Kamera mit 2048 horizontalen und 1536 vertikalen Bildpunkten besteht also aus 3145728 einzelnen Bildpunkten. Je mehr einzelne Bildpunkte ein Bild ergeben, desto mehr Bildinformationen liegen vor und desto größer kann das Bild in guter Qualität gedruckt werden.

Da die meisten Digitalkameras heute über 4 oder mehr Megapixel verfügen, ist es kein Problem mehr, Bilder im Format 18x13 cm zu drucken. Kameras mit 6 Megapixel eignen sich bereits für Ausdrucke bis zur Größe DIN-A4.
Mit welcher Auflösung die Digitalkamera arbeitet, lässt sich im Menü einstellen. Zu beachten bleibt jedoch, dass Bilder in höherer Auflösung auch mehr Speicherplatz belegen.


Einstiegs-Digitalkameras
Digitalkameras mit 4 Megapixel maximaler Auflösung sind ein guter Einstieg in die Welt der Digitalfotografie.

Allround-Digitalkameras
Digitalkameras mit 6 Megapixel oder mehr sind für viele Zwecke ausreichend und liefern qualitativ hochwertige Fotos, die sich in guter Qualität bis in DIN-A4-Größe ausdrucken lassen.

High-End-Digitalkameras
High-End-Digitalkameras mit 8 Megapixel oder mehr eignen sich für professionelle Fotos. Die Qualität ist dabei durchaus mit denen einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera zu vergleichen.)
4. Gewicht
 
Die hochwertige und empfindliche Elektronik und Optik einer Digitalkamera braucht ihren Platz. So beginnen die leichtesten Digitalkameras bei ca. 100g, den Akku nicht inbegriffen. Digitale Spiegelreflexkameras (SLR-Kameras) sind größer und schwerer als die Standardmodelle. Ähnlich wie bei den herkömmlichen Kameras ist auch bei den Digitalkameras die Ausstattung und die Optik bei Spiegelreflexkameras besser als bei den Kompaktmodellen.
5. Speicherkarten
 
Bei Digitalkameras wird das Bild nicht auf Film, sondern auf auswechselbaren digitalen Datenträgern gespeichert. Diese Datenträger sind in verschiedenen Bauformen und Speichergrößen verfügbar, die allerdings nicht untereinander kompatibel sind. Zu jeder Digitalkamera sollte also der vom Hersteller vorgeschriebene Speichertyp eingesetzt werden. Einige wenige Digitalkameras sind in der Lage, mehrere verschiedene Speicherkarten zu verwenden. Die Speichertypen sind SecureDigital, CompactFlash, xD-Card, MemoryStick oder MicroDrive. Welcher Speichertyp für Ihre Digitalkamera geeignet ist, können Sie im Datenblatt des Herstellers oder in der Produktbeschreibung des t-online.de Shops nachlesen. Besitzen Sie bereits einen Speichertyp, und wollen diesen mit der neuen Digitalkamera weiter nutzen, so müssen Sie darauf achten, das dieser von der neuen Kamera auch unterstütz wird.

Hinweis: Die mit den Digitalkameras mitgelieferten Speicherkarten sind in der Regel nicht groß genug, um viele Bilder zu schießen. Daher sollten Sie beim Kauf der Digitalkamera gleich an eine passende Speicherkarte denken.
6. Optisches und digitales Zoom
 
Mit Zoom wird die Möglichkeit bezeichnet, entfernte Objekte im Sucher heranzuholen, also zu vergrößern. Hochwertige Digitalkameras haben einen hohen Zoomfaktor. Dabei wird zwischen dem optischen und dem digitalen Zoom unterschieden. Beim optischen Zoom wird das Bild mittels Bewegung der Linse vergrößert oder verkleinert. Beim digitalen Zoom wird das Bild interpoliert, d.h. hochgerechnet. Dieses Interpolieren von Bildpunkten geht jedoch stark zu Lasten der Qualität.

Neben dem Zoom ist die Brennweite ein Wert dafür, wie gut sich ein Gegenstand heranholen lässt. Je größer die Brennweite (in mm), desto enger werden Bildausschnitt und Bildwinkel. Um die Brennwerte vergleichbar zu machen, geben viele Hersteller die Brennweite umgerechnet auf das Kleinbild-Format an. Dabei entspricht ein 50-mm-Objektiv ungefähr dem Blickwinkel des menschlichen Auges. Bei Brennweiten unter 50mm spricht man von einem Weitwinkelobjektiv. Wer also Bilder in engen Räumen machen will, benötigt ein Objektiv mit 35-28 mm Objektiv.
7. Displaygröße
 
Wer mit einer digitalen Kamera fotografiert, möchte meistens das Bild sofort auf dem Display kontrollieren. Bei manchen Digitalkameras kann das Display auch als Sucher verwendet werden. Somit lassen sich auf einem Display mit größerer Bildschirmdiagonale mehr Details erkennen. Sie wird in Zoll, manchmal auch in Zentimetern angegeben (1 Zoll = 2,54cm) und reicht von 1,5 Zoll bis über 2,5 Zoll.
8. Welche Digitalkamera brauche ich?
 
Schnappschüsse
Wer eine Digitalkamera eher selten einsetzt und keine allzu großen Ansprüche an die Qualität der Bilder hat, ist mit einem Einstiegsmodell genau richtig. Dabei reicht eine Kamera mit 3 Megapixel Auflösung für Ausdrucke im Format 10x13cm.

Fest- und Urlaubsfotograf
Für den Einsatz der Digitalkamera bei Festen und im Urlaub sollte der Nutzer ein Modell mit 32mm oder weniger wählen. Zudem solle die maximale Auflösung bei 4 Megapixel oder darüber liegen.

Engagierter Amateur
Für den engagierten Amateur eignet sich eine digitale Spiegelreflexkamera. Sie bietet eine hochwertige Optik, zusätzliche Anschlüsse für einen externen Blitz sowie eine maximale Auflösung von 6 Megapixel oder darüber.
9. Unsere Topseller
 

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